PROJEKTE FIN /2

ALIEN   P R O D U C T I O N S

AUTOREGULATIVE RÄUME

 

ALIEN   P R O D U C T I O N S

4°C

 

Christin Munk +Lambert Frey  X R G Y

CIRCUITS OUT OF CONTROL

 

 

 

AUSSTELLUNG

20 JAHRE LIQUID MUSIC

 

SYMPOSIUM

FIN /2

 

 

PROJEKTE  Im Hinblick auf (Kunst-)Produktion versteht sich Liquid Music als temporärer Produzent und Mediator. Es schlägt Besondere Umstände der Produktion und des Diskurses von Kunst (perzeptives und rezeptives Neuland) als Inspiration für Überlegungen zum Entstehen von Kunst vor und legt dafür einen speziellen Kontext fest. Nicht durch externe Themen, sondern indem produktive Entstehungsbedingungen (wie Experiment, kanonische Verbindlichkeiten, theoretische Fundierung … ) verstärkt und über die kreativen Prozesse hinaus auch im politischen (ländlichen) Raum thematisiert, gleichsam "verortet" werden. (Wenn für ein örtliches politisches/gesellschaftliches Leben das Arbeitsfeld Kunst von Bedeutung ist, dann sollte der Ort in seinem Bedeutungszusammenhang mit Kunst zum Vorschein gebracht werden.)

 

2017 stellt Liquid Music ein Kunstprojekt ins Zentrum und fungiert dabei als Labor zur Entwicklung und Erprobung des Projekts, darüber hinaus als Forum der Darlegung, Diskussion, Vermittlung und Dokumentation. Ein Symposium mit kunstpolitischem "Ambitionen" beleuchtet Aspekte des kontextuellen Umfeldes von Projekt und Labor gleichermaßen. Zwei ebenfalls der Entwicklungs- und Darlegungskultur von Liquid Music verpflichtete Konzertprojekte konturieren das Programm.

 

Enlightenment

 

Beweggrund dafür, speziell eine Arbeit auszuleuchten, ist die im Allgemeinen des Kunstbetriebs (und selbst in Personalen, darin die eigenen Werke einander konkurrenzieren) mangelnde Aufmerk-samkeit und Wertschätzung, die aller Arbeit, allen Vorarbeiten, differenzierten Überlegungen, allem Zeitaufwand etc. eigentlich angemessen wären. (In Gruppen- und Großausstellungen, wie sie besonders im Bereich der Medienkunst üblich und dabei oft der Konsumierbarkeit und dem Erlebnismoment  des Ausstellungsdesigns geschuldet sind, verflacht der Grad dieser Aufmerksamkeit mitunter bis zur Anmutung von Achtlosigkeit.)

Wo, wenn nicht in einem von einschlägigen Spielregeln weitgehend unabhängigen Projektzusammenhang, wie Liquid Music und verwandte Initiativen ihn beanspruchen, könnte diese spezielle Beleuchtungssituation sonst erzeugt werden?  Das ist ein Privileg, das KIs gegenüber etablierten, in mehrerlei  Rücksichten geübten Systemen auszeichnet – die größere Freiheit.

​© 2018 LIQUID MUSIC. Heimo Ranzenbacher

  • Facebook Clean
  • Twitter Clean
  • Flickr Clean
  • Instagram Clean