Arnold H A N S L M E I E R   Prof. für Astrophysik am Institut für Physik der Univ. Graz, u.a. Vorstand der Österreichischen URANIA für Steiermark.

 

Arnold Hanslmeier (geboren 1959) studierte in Graz Astronomie und Physik und promovierte 1982. Danach absolvierte er zahlreiche längere Auslandsaufenthalte (Deutschland, USA, Frankreich). Im Jahre 1991 erfolgte die Habilitation. 2005 wurde er zum Universitätsprofessor für Computational Astrophysics an der Karl Franzens Universität Graz berufen. Er ist Leiter der Abteilung Geophysik, Astrophysik und Meteorologie des Instituts für Physik, an dem er gleichzeitig stellvertretender Direktor ist. Seit 2000 unterrichtet er regelmäßig als Gastprofessor an der Université Paul Sabatier in Toulouse. Seit 2005 ist er Präsident der Joint Organization of Solar Observation JOSO, Vizepräsident der österreichischen Astronomischen Gesellschaft und Mitglied der New York Academy of Sciences.

 

ZURÜCK

 

 

 

Reni  H O F M Ü L L E R   Künstlerin, Künstlerische Leiterin der (Medien-)Kunstinitiative ESC, Graz

 

In ihrer Arbeit konzentriert sich Reni Hofmüller auf Kunst in technologischen Zusammenhängen und geht den Beziehungen zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft auf den Grund. Seit langem ist Klang ihr wichtigstes künstlerisches Werkzeug, jedoch geht sie mit ähnlichem Interesse spazieren oder findet ein neues Netzwerk aus Menschen um sich mit ihrer Umgebung mehr zu vertiefen. Sie ist eine der Gründer*innen der ESC, ist tätig bei Radio Helsinki (ein lokales nichtkommerzielles Community Radio in Graz), mur.at und Mitglied bei IMA.

 

ZURÜCK

 

 

 

Werner J A U K   Musikwissenschaftler / Psychologe und Medienkünstler an der Universität Graz.

 

Werner Jauk studierte Psychologie, Pädagogik und Philosophie an der Universität Graz und schloss dieses Studium 1980 mit einer Dissertation aus dem Bereich Musik und Kybernetik ab. Danach war er Lehrbeauftragter für Experimentelle Ästhetik am Institut für Wertungsforschung der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz, ab 1982 Univ.-Ass. und ab 1995 Ass.-Prof. und Lehrbeauftragter für Systematische Musikwissenschaft. 1986 erfolgte die Gründung von grelle musik, einer Plattform zur Realisierung experimenteller Formen der akustischen und visuellen Künste. 2005 habilitierte er sich im Fach Musikwissenschaft mit der Habilitations-Schrift "Der musikalisierte Alltag der digital Culture" und wurde 2006 Ao. Univ.-Prof. an der Universität Graz. Seit 1990 führten ihn mehrere Arbeitsaufenthalte an das IRCAM. In den Jahren von 1992 bis 1996 war er Mitglied der internationalen Jury des Prix Ars Electronica für die Sparte Computermusik. Sein Arbeitsschwerpunkt ist Kunst und neue Technologien einerseits und Kunst und Wissenschaft andererseits.

 

ZURÜCK

 

 

 

Richard K R I E S C H E   Medienkünstler, Kunst-und Kulturtheoretiker.

Der gebürtige Wiener Richard Kriesche arbeitet und wohnt in Graz. Von 1958 bis 1963 studierte er an der Akademie der bildenden Künste und an der Universität Wien. 1963 beginnt seine Lehrtätigkeit an der HTBL in Graz, wo er 1976 die Abteilung Audio-Visuelle Medien gründet. 1988–91 erhält er einen Lehrauftrag an der TU Wien zu Fragestellungen über „Medienkunst und neue Technologien“. 1991 wird Kriesche an die „Hochschule für Gestaltung Offenbach“ berufen. 1995–96 übernimmt er eine Gastprofessur an der „École des beaux Arts – Paris“. 1996 wird er stellvertretender Leiter des Wissenschaftsressorts im Amt der Steiermärkischen Landesregierung und 1998 ins Kulturressort berufen. Von 2003 bis 2005 arbeitet Kriesche am Landesmuseum Joanneum Graz.

 

Kriesche ist Medienkünstler und -theoretiker, Ausstellungsmacher, Kurator von Kunst- und Wissenschaftsausstellungen, Herausgeber von Kunstzeitschriften (pfirsich, pferscha), Galerist (poolerie) und Publizist. Mit seinen Skulpturen und Installationen war Kriesche bei zahlreichen Großveranstaltungen im Medien- und Kunstbereich vertreten. (Documenta, Biennale etc.) .

 

ZURÜCK

 

 

 

 

Ernst Wenzel M R A C E K   Kunsthistoriker, Mitglied des Landeskulturbeirates Steiermark.

 

Mag.phil. Ernst Wenzel Mraček, * 1962 Klagenfurt, lebt in Graz (A). Wenzel Mraček ist Kunsthistoriker, Kurator und freier Kulturjournalist. Seit 2014 im Vorstand des Vereins Kunsthalle Graz, seit 2015 Mitglied des Kulturkuratoriums des Landes Steiermark.

Publikationen u. a. :

Simulierte Körper. Vom künstlichen zum virtuellen Menschen. Wien, Köln, Weimar 2004;

Urbane Kunstpiloten. Weitra 2011.

 

ZURÜCK

 

 

 

 

Herbert N I C H O L S - S C H W E I G E R   Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik; Leitung der Steirischen Kulturinitiative seit 1994; Initiativen für Stmk. Kultur- und Kunstförderungsgesetze (1985, 2005).

 

Herbert Nichols-Schweiger, *1944 in Graz (Steiermark), studierte Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Graz, 1970 - 1982 Kulturjournalist für Neue Zeit, Kleine Zeitung und ORF-Steiermark, 1976 bis 1989 Pressereferent des steirischen herbstes, 1977 bis 2009 Beamter der Steiermärkischen Landesregierung (Kultur, Soziales, Alten- und Kinderbetreuung). Herbert Nichols-Schweiger begleitet seit Mitte der 1970er Jahre den Emanzipationsprozess der Freien Szene gegenüber den öffentlichen Kultureinrichtungen: u. a. Aufbau der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik, deren Geschäftsführer er seit 1979 ist. Nach seiner Mitarbeit an der Steirischen Kulturinitiative seit 1977 wurde er 1994 deren Geschäftsführer. Er war darüber hinaus maßgeblich an Initiativen für das Steiermärkische Kulturförderungsgesetz 1985 und das Steiermärkische Kultur- und Kunstförderungsgesetz aus dem Jahr 2005 beteiligt.

 

ZURÜCK

 

 

 

 

Heimo R A N Z E N B A C H E R   Künstler, Autor, Leiter des (Medien-)Kunstprojektes Liquid Music.

 

Heimo Ranzenbacher, * 1958, Kapfenberg, (Steiermark/A) lebt als freier Autor und Künstler in Wien und Graz. Er besuchte in Graz die HTBL Graz, Abt. Gebrauchsgrafik, und studierte Bühnenbild an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. Seit 1982 ist er als Freelancer bei Grazer Tageszeitungen zuerst im Kulturbereich, später in der redaktionellen Gebietsbetreuung beschäftigt.

 

Von Heimo Ranzenbacher liegen diverse Veröffentlichungen zur Theorie und Praxis der Medienkunst in Büchern, Katalogen und Fachzeitschriften bzw. Herausgaben vor; in den Jahren 1996 bis 2009 war er Redakteur der Buchproduktionen der Ars Electronica, Linz; 1998 gründete er das Projekt Liquid Music, das er seither leitet.

Seit Anfang der 1980er-Jahre ist Ranzenbacher in Organisation und Durchführung diverser, vielfach mit Wissenschaft assoziierter Kunstprojekte tätig. Seine Arbeiten wurden im In- und Ausland (England, Singapore, Slowenien, Kroatien … ) und im Rahmen von Festivals (Steirischer Herbst, Ars Electronica ... ) gezeigt.

 

ZURÜCK

MEMBERS Enquete

FIN/3